Rotenburg (Wümme) (PL)

Bereits am vergangenen Donnerstag stand eine Einsatzübung der gesamten Einsatzabteilung der Ortsfeuerwehr Rotenburg (Wümme) auf dem Dienstplan. Aufgrund der Jahreszeit und der bis dato anhaltend höheren Temperaturen, arbeiteten die Verantwortlichen eine Übung zu einem Flächenbrand im Rotenburger Stadtgebiet aus.

Die angenommene Lage war folgende: ein landwirtschaftliches Gespann stand brennend auf einem Stoppelfeld. Das Feuer hatte bereits auf das Feld übergegriffen und breitete sich weiter aus. Das Besondere an diesem Tag: die Vorstellungskraft der Übungsteilnehmer musste nicht angestrengt werden, da sie ein echtes Feuer auf dem Feld erwartete. Die Übungsleiter hatten auf dem Feld einen Bereich kontrolliert in Brand gesetzt, um den Brandverlauf realistisch darzustellen.

Als die ersten Einsatzkräfte mit zwei Löschfahrzeugen an der Einsatzstelle eintrafen, begannen diese umgehend damit, die weitere Ausbreitung der Flammen zu verhindern. Parallel wurde eine Wasserversorgung über eine längere Wegstrecke aufgebaut, um einen unabhängige Löschwasserversorgung zur Verfügung zu stellen. Trainiert wurde neben der Einsatztaktik unter anderem mit der Ausrüstung, die extra für Flächenbrände zur Verfügung steht. Dies ist z.B. ein Löschrucksack, der mit bis zu 20 Liter Wasser aufgefüllt werden kann und dann über eine Handpumpe mit angeschlossenem Strahlrohr einsetzbar ist. Des Weiteren wurde auch der Umgang mit der Feuerpatsche trainiert.

Mit dabei war auch die Feuerwehr aus Waffensen, die mit dem Tanklöschfahrzeug an der Übung teilnahm und die Rotenburger unterstützte. Sie betreuten einen Einsatzabschnitt am hinteren Rand des Feldes.

Ebenfalls vor Ort war die Drohnenstaffel der Feuerwehr aus Bothel. Die Brandschützer aus Bothel stellten uns freundlicherweise die neu angeschaffte Drohne vor, die vielseitig einsatzbar ist. Zum Bespiel kann sie bei Personensuchen unterstützen oder bei größeren Gebäuden Lagebilder aus der Vogelperspektive erstellen. Bei diesem Einsatzszenario zeigte sich der Vorteil einer Wärmebildkamera, die ebenfalls an Bord des Fluggerätes ist. Mithilfe dieser Kamera können Wärmequellen aufgespürt und kontrolliert werden. Dies ist z.B. bei der Suche von Glutnestern sehr hilfreich.

Nachdem alle Gerätschaften wieder auf den Einsatzfahrzeugen verstaut war, konnte die Heimreise zu den jeweiligen Feuerwehrhäusern angetreten und der Dienstabend beendet werden.

Wir danken hiermit allen Beteiligten und den Gästen aus Bothel und Waffensen.

 

 

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